Mobil surfen
Erst war das Telefonieren der primäre Verwendungszweck der Mobiltelefone. Sicher ist dem bei den meisten Besitzern von Handys auch heute noch so. Im Laufe der Zeit haben andere Dienste immer mehr an Bedeutung gewonnen. Erst kam das SMS schreiben (simsen), später das Fotografieren und Versenden der Fotos per MMS. In den letzten Jahren waren die Mobiltelefone so leistungsfähig und auch die Netzkapazitäten so gut, dass mit den Handys fortan auch im Internet gesurft werden kann. Gerade die neuere Generation der Handys ist für das mobile Surfen ausgelegt. Die Displays sind größer, ein Webbrowser standardmäßig im Mobiltelefon integriert. Auch die Websites der großen Anbieter sind für die Nutzung der Handys optimiert und die Mobilfunkanbieter offerieren spezielle Tarife für Handynutzer, die oft und gerne das Internet mobil nutzen möchten.
Viele Nutzer sind beim mobilen Surfen in eine Kostenfalle getappt. Gerade wenn ein neues Handy und ein neuer Mobilfunkvertrag gekauft bzw. abgeschlossen wurde, wurde nicht darauf geachtet, wie oft und weshalb man mit seinem Handy im Internet unterwegs war. Oftmals war es nur ein Test, oder man hat eine Software herunter geladen. Und der Mobilfunkanbieter hat das Herunterladen von großen Datenmengen nach dem Volumen abgerechnet. So hat so manch ein Handynutzer unbewusst mehrere hundert Euro „verbraucht“, ohne dass es ihm bewusst gewesen wäre. Diese Verbraucher haben zu spät erkannt dass man genau darauf achten sollte, dass auf die Beendigung der Internetverbindung geachtet werden muss, und auch darauf, welche Kosten für die Internetnutzung anfallen. Gerade wer vorhat das Handy öfters für das Surfen zu benutzen sollte bereits bei der Tarifwahl darauf achten, dass hier keine Kostenfalle versteckt ist. Und gerade wer einen älteren Mobilfunkvertrag hat sollte vielleicht auch einen neuen Tarif / Anbieter in Erwägung ziehen.
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